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Proktologie

Die Proktologie befaßt sich mit Symptomen und Erkrankungen des Enddarmes und der Analregion.

Das Behandlungsspektrum erstreckt sich auf die konservative und operative Versorgung von Hämorrhoiden unterschiedlicher Schweregrade, unkomplizierter Analfisteln, Analfissuren und weiterer Erkrankungen des Enddarms.

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Klinik im Park in Hilden hat einen proktologischen Schwerpunkt ins Leben gerufen: Proktologe Alexander Mirkin ist ein erfahrener Chirurg und auf die Behandlung von Hämorrhoiden und anderer Erkrankungen im Analbereich spezialisiert.

 

Hämorrhoiden gehören zwar zu den häufigsten Erkrankungen des Analbereichs, es sind aber nicht immer Hämorrhoiden, die Beschwerden machen. Im Analbereich können zahlreiche andere Erkrankungen auftreten - bis hin zu bösartigen Tumoren. Obwohl sie quasi als Volkskrankheit gelten, ist das Hämorrhoidalleiden immer noch ein Tabuthema. Viele Patienten überwinden erst ihr Schamgefühl, wenn Schmerzen und Unannehmlichkeiten unerträglich geworden sind.

Typische Anzeichen bei Hämorrhoiden Juckreiz Nässen Blutungen Druckgefühl und Stuhldrang Unvollständige Stuhlentleerung Probleme bei der Analhygiene Schmerzen

Mit dem LEONARDO-Laser steht dem Proktologen Mirkin eines der modernsten und schmerzarmen Verfahren zur Verfügung: Der Laser schließt die Arterien sofort, die den Hämorrhoidalknoten versorgen. Das empfindliche Anoderm und die Mukosa bleiben zu einem sehr hohen Grad erhalten, und die Muskeln werden geschont. Weniger Schmerzen und ein geringerer Arbeitsausfall sind weitere Pluspunkte.

Erkrankungen des Enddarms Analfisteln sind eiternde Gänge in der Region um die Enddarmöffnung. Häufigster Ausgangspunkt der Erkrankung ist eine Entzündung in den Afterdrüsen, die im Grenzbereich von Haut und Schleimhaut im Anus liegen. Nur wenn diese gefunden und fachgerecht beseitigt werden, können immer wieder auftretende Beschwerden verhindert und somit Schließmuskelschäden vermieden werden.

Rektumprolaps Beim Rektumprolaps handelt es sich um einen Darmvorfall durch den After nach außen. Liegt ein innerer oder begrenzter äußerer Mastdarmvorfall vor, kann durch ein spezielles Operationsverfahren über den After ohne Bauchschnitt Abhilfe geschaffen werden. Ist der äußere Vorfall so ausgeprägt, dass die Therapie über den After nicht möglich ist, führen wir die laparoskopische Rektopexie durch.

Rektozele Ein Darmvorfall geht meistens mit einer Aussackung der Mastdarmwand nach vorn und / oder nach hinten einher, einer so genannten vorderen oder hinteren Rektozele. Dies führt zu Verstopfungen, da der im Enddarm befindliche Stuhl bei der Entleerung in der Aussackung hängen bleibt. Auch hier wird die so genannte S.T.A.R.R.-Operation erfolgreich angewandt.

Stuhlinkontinenz Inkontinenz ist die mangelnde Fähigkeit, Darmgase oder Stuhl zu kontrollieren. Der Grad der Erkrankung reicht von leichten Problemen bei Blähungen bis hin zu einer schweren Halteschwäche für flüssigen oder geformten Stuhl. Unser Therapiekonzept reicht von einer Ernährungsumstellung über physikalische Maßnahmen (Biofeedback) bis hin zu speziellen operativen Eingriffen, z. B. Reparaturoperation des Schließmuskels und Schließmuskelersatzoperation mit körpereigenem Gewebe.

 

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